Romina Power – Ihr starker Glaube an das Schicksal

Sie hatte sich in den letzten Jahren rar gemacht. Jetzt meldet sich die Sängerin zurück und verrät ihre Wünsche und Hoffnungen.
 
Es war eine glanzvolle Rückkehr ins Rampenlicht: Romina Power (58), die sich in den letzten Jahren rar gemacht hatte, trat in Italien wieder als Sängerin auf. Es war ein Wettstreit in einer Nostalgie-Show, in der sie einen Hit aus dem Jahre 1969 interpretierte. Und Romina, die wunderschön aussah, wurde vom Publikum überraschend zur Siegerin erkoren!
 
Dabei wollte sie erst gar nicht mitmachen.Tochter Cristel hatte ihre Mama schliesslich überzeugt. «Ich hatte dieses Lied seit über 20 Jahren nicht mehr gesungen», erzählte Romina jetzt in ihrem ersten grossen Interview seit vier Jahren. Sie hatte sich zurückgezogen, pendelte zwischen Italien und Amerika, wo ihre Mutter Linda (86) lebt, schrieb Bücher, malte und stellte ihre Bilder aus.Doch an erster Stelle stehen für Romina immer ihre drei Kinder – Yari (36), Cristel (24) und Romina (22). «Sie sind meine Stärke», erklärt sie. Dank Skype, eine Art Video-Telefonie übers Internet, steht sie mit ihnen oft in Kontakt. «So kann ich stundenlang mit ihnen plaudern, auch wenn wir uns in anderen Erdteilen aufhalten.»
 
Über den Verlust ihrer Tochter Ylenia, die 1994 auf mysteriöse Weise verschwand, spricht sie nicht. Romina sagt nur, dass ihr der Glaube und die Annäherung an den Buddhismus in den letzten Jahren sehr geholfen haben. Ebenso verliert sie kein Wort über das Ende ihrer Ehe mit Sänger Al Bano Carrisi (66), wie auch den nach wie vor andauernden Rechtsstreit um die Höhe der Scheidungsabfindung. «Ich bin immer meinem Herzen gefolgt. Und wenn ich eine Lebensbilanz ziehen müsste, würde ich sagen, dass ich eine Frau bin, die sehr viel Glück gehabt hat», meint Romina. «Aber ich glaube an das Schicksal. Dass man dem Weg, der einem bestimmt ist, nicht entgehen kann. Das gilt jedoch auch im negativen Sinn.»
 
Für ihre Zukunft ist sie voller Pläne – sie möchte Regie führen, in einem Theater oder Musical auftreten sowie einen Film mit Woody Allen drehen. «Und es würde mir sehr gefallen, einen Mann zu finden, der so ist, wie ich – positiv, neugierig, kultiviert. Jemanden, mit dem man reden kann und der mir zuhört. Einen Mann, der nichts über mich weiss, damit er möglichst nicht vorbelastet ist. Um mit ihm den Rest meines Lebens verbringen zu können. Ob es ihn gibt?»