Bereit für den Nachwuchs

Seit 18 Jahren ist das in New York lebende Topmodel aus Solothurn international gefragt. Nun sucht sie in der Heimat neue Gesichter, die sie im Modelbusiness begleiten will. Auch privat könnte es die Solothurnerin mit ihrem Mann bald in die Schweiz ziehen.

Von Aurelia Robles

Sie gehört zu den wenigen international erfolgreichen Schweizer Topmodels: die Solothurnerin Ronja Furrer-Becht (32). Als 14-Jährige wird sie Zweite am Modelwettbewerb Elite Model Look Schweiz, geht nach Paris, New York – auf die namhaften Laufstege dieser Welt. Es war ihr Grossvater, Urs Stüdeli, der den Aufruf in der Zeitung sah und ein Foto seiner Enkelin aus den ersten Sommerferien im Tessin einschickte. «Weil ich gerne getanzt und Vorstellungen gemacht habe, dachte er, dass Modeln etwas für mich sei.»

Das Landei aus Lüterkofen SO wurde damals ins kalte Wasser geworfen, war schnell in den Metropolen auf sich alleine gestellt. «Ich hatte keine Vorstellungen vom Beruf und hätte mir gewünscht, jemanden wie eine grosse Schwester an meiner Seite zu haben.» Ähnlich erging es Kollegin Jenny Bachmann (34), damals 16-jährig. «Wir wohnten zusammen in Paris und merkten, dass in einer grossen Modelagentur der persönliche Kontakt, wie wir ihn in der Schweiz gernhaben, fehlt», erzählt Furrer. Deshalb sagten sich die beiden: «Wenn wir mal älter und erwachsen sind, probieren wir das zusammen anders aus.»

Vor drei Jahren haben die Freundinnen nun ihr eigenes Modelmanagement The Kin­ship ins Leben gerufen, haben aktuell fünf Models unter Vertrag – Ronja inklusive. «Wir wollen keine grosse harte Agentur sein. Für unsere Models bin ich jetzt wie eine Freundin oder die grosse Schwester, die sie begleitet», erzählt Furrer. Am 25. Mai 2024 lädt The Kinship im «Kaisin» in Zürich zum Casting und zur Konversation ein, beantwortet interessierten Mädchen und Frauen sowie deren Familien und Freunden alle möglichen Fragen. Gesucht werden nicht nur Fashion-, sondern auch kurvige, Werbe-, Beauty- oder PlusSize-Models, denn sie sähen in der Schweiz viel Potenzial und möchten den Girls die Chance geben, ihren Traum zu verwirklichen. «Für mich ist es wirklich eine Herzensangelegenheit», sagt Ronja Furrer. «Der Job ist sehr schwer zu verstehen, wenn man sich im Business nicht auskennt. Viele geben wegen mangelnder Unterstützung auf.»

Den gesamten Text lesen Sie in der aktuellen GlücksPost!

Erhältlich an Ihrem Kiosk oder auf dem iPad.

Den gesamten Text lesen Sie in der aktuellen GlücksPost!