Wertvolle Tage des Glücks

Auf Mauritius geniesst der gefragte Schauspieler sein Söhnchen und seine Liebste. Des Berufes wegen muss er oft auf sie verzichten – demnächst, um in einer deutschen Hitserie mitzuspielen.

Die Sonne kitzelt seine Nase, die Meeresbrise raschelt in den Palmen und trägt das Lachen seines auf der Wiese spielenden Sohnes zu ihm hinüber: Leonardo Nigro (43) sitzt auf der Terrasse seines Bungalows auf Mauritius und ist glücklich. Sehr, sehr glücklich. «Hier komme ich zur Ruhe, kann abschalten», sagt der Schauspieler.

Gemeinsam mit Lebensliebe Mayumi (37) und Sohnemann Leano (5) ist Leonardo Nigro in Zürich ins Flugzeug gestiegen und im Paradies gelandet. So fühlt es sich für ihn zumindest an, kaum haben sie im Hotel «La Pirogue» eingecheckt und ihren Bungalow bezogen. «Direkt vor unserer Nase der Strand und das Meer, überall Palmen, die Leute sind so herzlich und hilfsbereit – es ist herrlich», schwärmt er. «Und es gibt wahnsinnig viel zu machen!»

So sehr die Umgebung dazu einlädt: Nach einer halben Stunde süssem Nichtstun kribbelt es sowohl Leonardo wie auch Mayumi in den Füssen. «Wir sind nicht zum Faulenzen geschaffen. Hier kann man zweimal täglich mit dem Boot schnorcheln gehen, es gibt Pedalos und Kajaks, Stand-up-Paddling wird angeboten, Windsurfen und einiges mehr: Wir haben fast alles ausprobiert!», erzählt er. Wenn dem kleinen Leano danach ist, verschwindet er im Kidsclub, wo für ihn Action angesagt ist: Kinderschminken, Sandburgenbauen, Schatzsuchen und vieles mehr, was Spass macht.

Für den Bub sind die gemeinsamen Ferien mindestens so aufregend wie für die Eltern. Er hat Freunde gefunden, war vom Besuch einer Schildkröten-Auffangstation ganz begeistert, geniesst die Ausflüge ins Grüne und entdeckt auch im Kleinen immer wieder Neues – vom aussergewöhnlichen Pflänzchen bis zu den Kokosnüssen, die zahlreich in der Wiese liegen und die er mit Vorliebe einsammelt. «Wir haben schon 13 Stück im Bungalow», erzählt der Papi und lacht. «Leano verausgabt sich den ganzen Tag, ist extrem neugierig. Abends liegt er aber auch gerne ruhig auf der Terrasse, schaut mit mir in den Nachthimmel und stellt mir Fragen zu den Sternbildern. Den Fernseher benutzen wir nur als Kleiderständer!»

Dank dem Kidsclub bekommen die Eltern auch Zeit für Zweisamkeit, die sie sehr geniessen. Innige Gespräche, lange Strandspaziergänge inklusive Händchenhalten: Die Romantik sei in den 18 Jahren ihrer Beziehung nicht verloren gegangen, sagt Nigro, der eben gerade die SRF-Serie «Seitentriebe» abgedreht hat, die nächstes Jahr ins TV kommt und sich um Schwierigkeiten in Langzeitbeziehungen dreht. Sein persönliches Glücksrezept? «Ich glaube, Vertrauen ist wichtig und dass man mit dem anderen keine Spielchen spielt. Zudem bleibt unsere Beziehung sicherlich auch dadurch frisch, dass wir keinen konventionellen Alltag haben, ich durch Dreharbeiten immer mal wieder weg bin.» Das macht die gemeinsame Zeit für ihn extrem kostbar – wie nun eben diese Ferien. «Diese Tage sind wichtig für uns, tun unglaublich gut und bedeuten mir wahnsinnig viel. Zumal ich, sobald ich zu Hause bin, schon wieder weg muss.» Er wird – ein Highlight für ihn – für die deutsche Erfolgsserie «Alarm für Cobra 11» vor der Kamera stehen, spielt den Bruder von Kommissar Semir Gerkhan (Erdogan Atalay). Eine Rolle, bei der die Möglichkeit besteht, dass es auch in Zukunft nochmals Einsätze geben könnte.

Noch macht er sich darüber jedoch keine Gedanken, ist mit Kopf und Herz bei seiner Familie und dem Abenteuer Mauritius: Sie werden nun einige Tage herumreisen, ihr Ferienparadies noch ausgiebiger erkunden. Fasziniert sind sie jetzt schon – von der Schönheit der Insel, aber auch dem Zusammenleben der Menschen hier. «Es ist beeindruckend, wie friedlich verschiedene Religionen und Kulturen nebeneinander existieren. Heutzutage passiert viel Schlechtes auf der Welt, das scheint uns hier aber gerade weit weg. Die einzige Sorge, die wir haben, ist, dass uns eine Kokosnuss auf den Kopf fällt!»