Ihr Verlangen nach Luxus und die fragwürdige Freundschaft zu Jeffrey Epstein bringen Sarah Ferguson zu Fall. Ihre Sympathie hat sie endgültig verspielt.
Sie schien sich rehabilitiert zu haben. Doch die Vergangenheit holt Sarah Ferguson (66) ein: Immer mehr Details zu ihrer engen Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) werden publik. Während ihr Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (66) zwischenzeitlich verhaftet wurde, tauchte sie unter. Versteckt hat sie sich gemäss britischen Medien lange in einer Zürcher Luxusklinik. Und auch bei Freunden soll sie immer wieder unterkommen. Denn aus ihrem einstigen Zuhause, der Royal Lodge, wurde sie genau wie ihr Ex-Mann rausgeworfen. Und diesmal scheint es kein Zurück in ihr früheres Leben zu geben.
Viele Skandale
Über die Jahre leistete sich die zweifache Mutter immer wieder Skandale – etwa als sie abgelichtet wurde, wie ihr damaliger Partner John Bryan ihre Zehen küsste. Bisher schaffte sie es aber immer, ihren Ruf zu rehabilitieren. 2023 wurde sie gar wieder von der Königsfamilie zu Weihnachten auf den Landsitz in Sandringham eingeladen. In den letzten Jahren hat sie nicht nur als liebevolle Grossmutter Sympathiepunkte gesammelt, sondern auch wegen ihres Umgangs mit ihren Krebserkrankungen. Denn ihre Offenheit hinsichtlich der mentalen Herausforderungen berührt. Die Brust- und Hautkrebsdiagnosen innerhalb eines Jahres hätten sich angefühlt wie «ein Todesurteil». Umso mehr setzte sie sich danach für die psychische Gesundheit ein. Auch sonst unterstützte sie Wohltätigkeitsorganisationen. Mehrere haben inzwischen aber die Zusammenarbeit mit ihr beendet.
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Denn es gibt auch eine skrupellose Seite an Fergie. Die frühere Herzogin von York liebt das Luxusleben. Ob teure Reisen oder ausgelassene Shoppingtouren im Londoner Edelkaufhaus Harrods: Sie gönnte sich alles, was ihr Herz begehrte. Und häufte Schulden an. Das hat schwere Folgen: Für Geld scheint die Kinderbuchautorin jegliche Moral und Wertvorstellungen zu vergessen. Sie versuchte 2010 nicht nur, den Zugang zu Andrew, damals noch Prinz und britischer Handelsbeauftragter, für 500 000 Pfund zu verkaufen, sondern nahm auch beträchtliche Summen von Epstein an, der wegen Anbahnung von Prostitution Minderjähriger verurteilt war.
Schockierender Kontakt
Kürzlich veröffentlichte E-Mails zeigen, wie ungeniert sie den Straftäter um finanzielle Hilfe bittet. Fergie bot sich gar als seine Haushälterin an. Als sie sich schliesslich gezwungen sah, sich öffentlich von ihm zu distanzieren, entschuldigte sie sich hinter den Kulissen bei ihm. Echte Einsicht sieht anders aus.
Besonders ein Detail macht fassungslos: Nur Tage nach Epsteins Haftentlassung flog Ferguson 2009 mit ihren Töchtern Beatrice (37) und Eugenie (35) in die USA, um seine Freilassung mit ihm zu feiern. Aus US-Akten geht zudem hervor, dass Fergie den Kontakt zwischen Epstein und ihrer eigenen, damals 22-jährigen Patentochter herstellte. Sie schickte ihm die Kontaktdaten der jungen Frau mit den Worten: «Jetzt bist du dran! Alles Liebe.»
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Die neuen Enthüllungen haben den letzten Funken ihres ehemaligen royalen Glanzes endgültig gelöscht. Für ihren Drang nach einem Leben im Luxus hat Sarah Ferguson stets hoch gepokert – und am Ende alles verloren.