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Prinzessin Mette-Marit

Die Vergangenheit holt sie wieder ein

Während ihr Sohn Marius Borg Høiby in Oslo vor Gericht aussagt, sorgt Kronprinzessin Mette-Marit selbst für einen Skandal. Die Kritik wächst, ihr Ansehen sinkt.

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Prinzessin Mette-Marit büsst an Beliebtheit ein.
Prinzessin Mette-Marit büsst an Beliebtheit ein.Imago

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Sie wollte auf keinen Fall während des Prozesses gegen ihren Sohn in Oslo sein. Doch ihre geplante Reise ins Ausland sagte die ­Norwegerin nun vorläufig ab. Denn plötzlich steht Mette-Marit (52) selbst im Kreuz­feuer.
Aus neu veröffentlichten Ermittlungs­akten zum Fall des verurteilten ­Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953 – 2019) geht hervor, dass die Kronprinzessin mehrere Jahre Kontakt zu ihm hatte – und das nach seiner Verurteilung. Für ihr «schlechtes Urteilsvermögen» hat sie sich entschuldigt – in einer zweiten Erklärung auch direkt beim Königspaar. Später will sie mehr zum Fall sagen. Ihre Beliebtheitswerte sind dennoch im Keller. 76 Prozent der Befragten gaben an, ihr Ver­trauen in Mette-Marit sei gesunken. Eine Stiftung, die sich für Missbrauchsopfer einsetzt, hat gar die Zu­sammenarbeit mit ihr beendet.

Aussage unter Medikamenten

Derweil hat ihr Sohn Marius Borg Høiby (29), der in Unter­suchungshaft sitzt, erstmals vor Gericht ausgesagt. «Ich will alles, nur keine Aufmerksamkeit», ­betont er. Im Fokus stand die erste mutmassliche Vergewal­tigung 2018, die er bestreitet. Zweimal brach er in Tränen aus. Gesundheitlich ist er angeschlagen und nimmt Medikamente.
Über die Autoren
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Sarina Bosshard
Sarina Bosshard ist seit 2023 Royal-Expertin und Redaktorin bei der GlücksPost. Ihr Herzensthema: die Königshäuser weltweit.

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