Prinz Harry, Herzogin Meghan und König Charles III.

Endlich Frieden für die Kinder

Nach einer eisigen Zeit sehnt sich König Charles III. nach seinen Enkeln. Deshalb macht er nun einen Schritt auf die Familie von Prinz Harry zu.

Remo Bernet

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Eine grosse Reise steht an: Prinz Harrys Ehefrau, Herzogin Meghan, war seit dem Begräbnis der Queen nicht mehr in Grossbritannien. Getty Images

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Der Vertrauensbruch wiegt auch ­Jahre nach ihrem Rückzug von den royalen Pflichten schwer: König Charles III. (73) hat bis heute mit den unzähligen Anschuldigungen, die Prinz ­Harry (41) und Herzogin Meghan (44) ­gegen das britische Königshaus erhoben haben, zu kämpfen. Der Kontakt zwischen ihm und der Familie seines in Amerika leben­den Sohnes war in den letzten ­Jahren mehr als unterkühlt. Bezeichnend: Als Harry zu Jahresbeginn endlich wieder einmal in seiner alten Heimat war, kam es zu keinem Wiedersehen mit dem Vater. Seinen Papa hat er das letzte Mal im vergan­genen September getroffen – für 55 Minuten bei Tee.
Das Gespräch sei eisig, förmlich und fast schon geschäftsmässig verlaufen – ist aus Kreisen des Palastes zu hören. Der einzige Herzensmoment war, als Harry seinem Vater ein Bild seiner beiden Enkelkinder überreichte. Die Sehnsucht des Monarchen, Archie (7) und Lilibet (5) nach vier Jahren wiederzusehen und in die Arme zu schliessen, ist gross.

Wohl deshalb macht der britische König einen grossen Schritt auf seinen Sohn zu, wenn ­Harry und Meghan in wenigen Tagen mit den beiden Kindern nach Grossbritannien fliegen. Eigent­lich ist die Reise im Rahmen eines Termins zum Herzensprojekt des Prinzen, der Sportveranstaltung Invictus Games, geplant. Doch scheint sie auch eine erste Annäherung Richtung Familienglück zu sein.

Grosse Geste von König Charles

Auf ausdrücklichen Wunsch von König Charles hin wird die vierköpfige Familie nicht in einem Hotel, sondern in einer königlichen Residenz – vermutlich dem Buckingham-Palast – übernachten. Gleichzeitig wird dort auch für die Sicherheit von Prinz Harry und seinen Liebsten gesorgt – Kosten, die das Königshaus ursprünglich nicht mehr übernehmen wollte.
Das Zeichen ist klar: König Charles, dessen Krebsbehandlung noch immer nicht abgeschlossen ist, möchte seine Familie nahe bei sich haben. Dafür scheint er auch bereit zu sein, die von Misstrauen und Vorwürfen geprägten vergangenen Jahre für einen Moment zu vergessen. Denn dass er ­seine ­Enkel schon bald wiedersehen darf, mache den sonst so protokollkonformen Monarchen «überglücklich», wie Stimmen aus seinem Umfeld ver­raten.
Über die Autoren
Remo Bernet
Remo Bernet
Remo Bernet arbeitet seit 2023 als Leiter Unterhaltung bei der GlücksPost und verantwortet zudem die digitalen Kanäle des Traditionsmagazins.

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