Er ist der Inbegriff des pflichtbewussten, loyalen und eher zurückhaltenden Royals. Skandale und Liebes-dramen? Die überliess Prinz Edward (62) stets den älteren Geschwistern. Doch stille Wasser sind bekanntlich tief. Das beweist nun ausgerechnet seine Verflossene, die Musical-Darstellerin Ruthie Henshall (59). In ihren neuen Memoiren «The Showgirl and the Prince» blickt sie auf ihre fünfjährige On-off-Beziehung zurück – und enthüllt überraschend pikante Details.
Dass ihr Buch für peinliche Momente sorgen könnte, weiss Henshall selbst. So schreibt sie augenzwinkernd: «Ich hoffe, er errötet nicht allzu sehr.» Denn falsche Zurückhaltung ist nicht ihr Ding. Warum sie überhaupt Intimes verrät, erklärt sie dem Magazin ¡Hola! so: «Eine Liebesgeschichte ist eine Liebesgeschichte. Ich glaube nicht, dass es die ganze Geschichte wäre, wenn dieser Aspekt fehlen würde.»
Ruthie Henshall führte eine On-Off-Beziehung mit Prinz Edward. Max Cisotti/Dave Benett/Getty Images
Ruthie Henshall führte eine On-Off-Beziehung mit Prinz Edward. Max Cisotti/Dave Benett/Getty Images
Schliesslich hätten die beiden damals eine «sehr leidenschaftliche Beziehung» geführt, so die 59-Jährige weiter. Kennengelernt hatten sie sich 1988. Edward arbeitete damals als Produktionsassistent bei Andrew Lloyd Webbers Theaterfirma, während Henshall als Musical-Star erste grosse Erfolge feierte. «Wir waren uns intim nahe, und das gehört zu einer Liebesbeziehung nun mal dazu.» Ganz auf die royale Etikette verzichtet sie beim Schreiben dann aber doch nicht und zieht eine klare Grenze: «Ich wollte seinen Körper nicht beschreiben, und ich hoffe, die Leute verstehen, dass er ein leidenschaftlicher Mann ist.»
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Schlaflose Nächte
Wie feurig es hinter den Palastmauern zuging, beweist eine Erinnerung an die Nacht vor einer der traditionellen «Trooping the Colour»-Paraden. Ausgerechnet vor diesem grossen Ereignis raubte Henshall dem Prinzen nämlich schamlos den Schlaf. Schelmisch gibt sie zu: «Ich habe ihn gewöhnlich die ganze Nacht wachgehalten.» Trotz aller Leidenschaft trennten sich ihre Wege am Ende dennoch, da sie ihre Karriere nicht für ein Leben im goldenen Käfig aufgeben wollte.
Böses Blut gibt es nach den neuen Enthüllungen zum Glück keines. Die Schauspielerin informierte Edward vorab über das Buch – und er bedankte sich sogar bei ihr. Bis heute verbindet sie eine Freundschaft: «Meine Zeit mit ihm und seiner Familie war wirklich sehr schön.» Sie telefonieren mehrmals jährlich, und der Prinz vergisst nie ihren Geburtstag.
Ihr privates Glück fanden am Ende beide woanders: Während Ruthie später für sechs Jahre verheiratet war, fand Edward in Herzogin Sophie (61) die Frau fürs Leben. Die zweifachen Eltern sind bereits seit 1999 verheiratet und feierten im Juni ihren 27. Hochzeitstag. Für Edwards Ex-Freundin ist das ein Grund zur Freude, denn für sie ist klar: «Er hat die richtige Person gefunden.»