In Monaco steht Charlotte Casiraghi (40) erneut vor einem Neuanfang. Nach rund zwei Jahren Beziehung haben sich die älteste Tochter von Prinzessin Caroline (69) und der Schriftsteller Nicolas Mathieu (48) gemäss französischen Medien getrennt. Der Grund für das Beziehungsende liegt nicht etwa in erloschenen Gefühlen, sondern in einer grundlegenden Uneinigkeit über die gemeinsame Lebensplanung.
Die Monegassin soll bereits Ende des Sommers den Schlussstrich gezogen haben. Offenbar schafften es die beiden nicht, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Die zweifache Mutter hege den Wunsch, ihre Familie noch einmal zu vergrössern. Nicolas Mathieu teile diese Vorstellung nicht. Der Franzose ist bereits Vater eines 13-jährigen Sohnes aus einer früheren Beziehung und wollte nicht noch mal von vorn anfangen. Diese Meinungsverschiedenheit soll ihr Glück zunehmend belastet haben. Dackel Pepito, den die beiden gemeinsam adoptiert haben, soll bei der Monegassin bleiben.
Gegensätzliche Welten
Erste Liebesgerüchte über die beiden kursierten im Frühjahr 2024. In ihrer Beziehung prallten zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Auf der einen Seite die Tochter einer Prinzessin, die im fürstlichen Umfeld von Monaco aufgewachsen ist. Auf der anderen Seite der gefeierte Autor, der mit dem bedeutendsten Literaturpreis Frankreichs ausgezeichnet worden ist und aus einfachen Verhältnissen im Osten des Landes stammt. Mathieu vertritt linke Überzeugungen, die durch seinen eigenen Werdegang und seine soziale Realität geprägt worden sind. Dies beschreibt er in seinen Büchern immer wieder.
Angesprochen auf den Widerspruch zwischen seinen Ansichten und dem Leben am Hof betonte er einst: «Eine Liebesgeschichte ist kein Vereinswechsel bei einem Fussballverein: Man wechselt nicht von heute auf morgen das Trikot, das Gehalt und seine Überzeugungen.» Casiraghi selbst hat schon immer mit ihrer royalen Herkunft zu kämpfen. Wie sehr sie mit dem offiziellen Repräsentieren und der Aufmerksamkeit hadert, beschrieb sie in ihrem Buch «La fêlure» (dt. «Der Riss»), das Anfang des Jahres erschienen ist.
Verbunden durch ihre Leidenschaft
Was das Paar von Beginn an verband, war die geteilte Leidenschaft für Literatur, Philosophie und tiefgründige Gespräche. Ihre Liebe lebten die beiden meist abseits der Öffentlichkeit. Erst vergangenen April hatten sie ihren ersten offiziellen Auftritt als Paar, als sie sich gemeinsam mehrere Tennismatches bei den Rolex Monte-Carlo Masters anschauten. Ihre gemeinsame Zeit verbrachten Casiraghi und Mathieu in Paris und den Vogesen, der Heimat des Autors. Dort genossen sie bodenständige Tage, besuchten lokale Buchhandlungen und schätzten die Landschaft.
Für Charlotte Casiraghi ist es eine weitere Enttäuschung in Herzensangelegenheiten. Aus ihrer Beziehung mit dem Komiker Gad Elmaleh (55) stammt ihr erster Sohn Raphaël (12). Später folgte die Ehe mit dem Filmproduzenten Dimitri Rassam (44), aus der Sohn Balthazar (7) hervorging. Nach der Scheidung von Rassam fand sie in Mathieu rasch einen neuen Partner – doch auch dieser Weg endet nun in einer Trennung.
Fokus auf ihre Kinder
Trotz des erneuten Scheiterns einer Beziehung schaut die Enkelin von Grace Kelly (†52) nach vorne. Ihren Lebensmittelpunkt bilden weiterhin ihre beiden Söhne Raphaël und Balthazar. Trost und Stärke findet die Monegassin zudem in der Literatur. Und vielleicht tritt in Zukunft ein Mann in ihr Leben, der ihre Sehnsüchte teilt. Jemand, mit dem der Traum vom späten Familienglück und einem weiteren Baby doch noch Realität wird.