Seit zwölf Jahren ist die Moderatorin Teil der SRF-Erfolgsshow «Happy Day». Neu mit Nik Hartmann an ihrer Seite kamen auf Kiki Mäder jedoch einige Veränderungen und zusätzliche Überraschungen hinzu.
Aurelia Robles
«Gemeinsame Fernsehabende finde ich das Schönste», sagt TV-Moderatorin Kiki Maeder. Escenic
Am 14. Februar flimmert Kiki Maeder (45) wieder mit «Happy Day» in die Schweizer Stuben. «Da es Valentinstag ist, wird sich einiges auch um die Liebe drehen», verspricht die Moderatorin, die seit zwölf Jahren Teil der SRF-Überraschungsshow ist.
Vergangenes Jahr hat sich jedoch einiges beim Format für sie verändert. So beendete Moderator Röbi Koller (68) seine lange TV-Karriere. «Wir hatten eine super Zeit mit Röbi, der die Sendung aufgebaut und geprägt hat», sagt Maeder, die sich auch heute ab und an mit ihm austauscht und trifft. Der Zeitpunkt von Kollers Abschied wurde dann genutzt, «um die Sendung, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat, etwas aufzufrischen – inhaltlich und mit einem neuen Studio», erzählt die Zürcherin. «Das Herzstück, unser Fundament, haben wir aber beibehalten.»
Super Team
Die grösste Veränderung für Kiki Maeder und nicht zuletzt auch für das Publikum war, dass nun Nik Hartmann (53) durch «Happy Day» führt. «Es fühlt sich sehr gut an», so ihr Fazit nach drei gemeinsamen Sendungen. «Nik und ich waren von Anfang an ein super Team, lachen viel zusammen. Er ist ein sehr lustiger Mensch und kann dann aber auch gut in eine Ernsthaftigkeit wechseln.» Maeder erzählt von einer Diskussion, in der überlegt wurde, ob und wie man Hartmann in eine bestimmte Überraschung einbringen könne. «Nik überlegte kurz und sagte: ‹Nein, es geht nicht um mich, sondern um unsere Protagonisten.› Bei solchen Aussagen weiss man einfach, dass er der richtige Mann für dieses Format ist.»
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Nik Hartmann und Kiki Maeder führen am 14.2. zum vierten Mal durch «Happy Day» (20.10 Uhr, SRF 1).SRF/Gian Vaitl
Nik Hartmann und Kiki Maeder führen am 14.2. zum vierten Mal durch «Happy Day» (20.10 Uhr, SRF 1).SRF/Gian Vaitl
Mit der Erneuerung ist Kiki Maeder noch näher zu den Zuschauerinnen und Protagonisten aufgerückt. Neben den Umbauten mit Innenarchitekt Andrin Schweizer (55) ist sie neu in jeder Sendung für Live-Überraschungen im Einsatz. «Das ist für mich eine grosse Freude mit allem, was dazugehört», sagt die ausgebildete Schauspielerin und Kommunikationstrainerin. «Man weiss ja selbst nicht, was einen erwartet. Das macht es umso spannender. Überraschungen kann man nicht nachstellen oder fälschen.» Sie selbst überrasche jedoch lieber, statt selbst überrascht zu werden. «Ich habe gerne Vorfreude und wohl auch gerne die Kontrolle über mein Leben», erklärt sie lachend.
Und was macht sie an Samstagabenden, an denen sie nicht für «Happy Day» im Einsatz ist? «Ganz ehrlich, gemeinsame Fernsehabende finde ich das Schönste. Das hat einen Lagerfeuer-Charakter mit der Familie», sagt die Mutter von Ava (10) und Jack (8). Sie sei mit Shows wie «Wetten, dass ..?» aufgewachsen. «Das hat mich so geprägt, dass es mich selbst zum Fernsehen geführt hat.»