Egal, ob im TV oder in Interviews: Die neue Bachelorette nimmt kein Blatt vor den Mund. Beim Treffen mit der GlücksPost kritisiert sie nicht nur ihre Vorgängerinnen und zeigt Unverständnis für ihre Kritiker, sondern spricht auch über ihre Gage.
Interessiert sich nicht für ihre Kritiker: die neue Bachelorette Ariel.Filip Stropek21 Kandidaten hoffen auf die letzte Rose der Baslerin.Filip StropekIhre zweijährige Tochter begleitete Ariel an den Dreh.Filip StropekDie neue «Bachelorette»-Staffel startet am 26. Oktober.Filip Stropek
Schon zu Jahresbeginn wurde sie als Bachelorette angekündigt: Am kommenden Montag ist es so weit: Ariel (23) verteilt ihre Rosen. Die Staffel ist bereits seit einigen Monaten abgedreht. Nun, kurz vor der ersten Sendung, darf sie einen Einblick in die Dreharbeiten in Thailand geben.
Ihre Staffel
Sie ist bekannt für ihre konfrontative Art – und diese will Ariel auch als Bachelorette nicht ablegen. Sie sagt: «Ich bin direkt, und das ändere ich auch nicht, nur weil ich ein langes Kleid anhabe und eine Rose in der Hand halte.» Die vergangenen Staffeln habe sie gesehen. Ihre Vorgängerinnen empfand sie oft als unspektakulär, die Kandidaten hätten sie mehr unterhalten. Das ändere sich nun aber: «Diesmal bin ich die crazy Bachelorette, also kann es nur besser werden.» Ganz unbescheiden meint sie: «Männer lieben mich. Ich bin ein Männermagnet!»
Ihre Gage
Für ihre Teilnahme im Dschungelcamp soll die Baslerin Anfang des Jahres angeblich 55 000 Franken erhalten haben. Bekommt sie ähnlich viel Geld für die 3+-Datingshow, wäre sie die wohl bestverdienende Schweizer Bachelorette. Darauf angesprochen meint Ariel vielsagend: «Ich lasse mich sehr viel besser bezahlen als die anderen No-Names zuvor. Das ist ja klar.» Die Vertragsverhandlung überliess sie ihrer Managerin, der sie blind vertraue. Denn Ariel selbst hat mit Finanzen nichts am Hut.
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Die Gerüchteküche
Kaum war bekannt, dass Ariel als Bachelorette die Rosen verteilt, brodelte die Gerüchteküche: Ging sie vergeben in die Kuppelshow? Sie sieht das locker: «Ich finde es ziemlich amüsant, dass andere Leute mehr wissen als ich. Ich weiss nämlich nichts von einem Freund.» Sie ist überzeugt: Die Gerüchte seien gezielt gestreut worden, um ihr zu schaden. «Leute gönnen mir das nicht und wollten mir etwas kaputtmachen.» Ariel stellt klar: «Ich bin zu 100 Prozent single in die Show gegangen.» Vor dem Dreh sei sie bereits zwei Jahre solo gewesen.
Ihre Kandidaten
21 Kandidaten hoffen auf ihre letzte Rose. Ariel erzählt: «Es hat cringe Männer gegeben, bei denen ich mir gedacht habe: Oh mein Gott, einfach nur cringe!» Doch das sei glücklicherweise nicht bei allen der Fall gewesen. «Der eine oder andere hat sich in meinem Kopf eingenistet.» Ob sie nun mit einem von ihnen zusammen sei, will sie noch nicht verraten. «Sonst schaltet ja niemand ein.»
Ihre Grenzen
In ihrer Staffel könne alles passieren. «Ich habe mir keine Grenzen gesetzt», kündigt Ariel an. Wobei: Ein Tabu gebe es doch: «Sexuell passiert nichts!» Alles andere habe sie jedoch ausgekostet. Es sei viel geflirtet und geküsst worden. Die Baslerin kündigt an: «Das wird eine spicy Staffel!»
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Ihr Ex-Freund
An der Seite von Giuliano Hediger (27), dem Vater ihrer zweijährigen Tochter Ileyna, wurde sie 2023 in der RTL+-Sendung «Love Fool» bekannt. Die beiden haben eine turbulente Vergangenheit, die von öffentlichen Streitereien und Vorwürfen geprägt ist. Noch immer herrscht dicke Luft. «Ich bin froh, wenn ich nicht viel mit ihm zu tun habe», sagt Ariel. Doch die gemeinsame Tochter versuche er regelmässig zu sehen. «Was Ileyna angeht, ist die Situation okay so, wie sie ist.»
Ihr Traummann
Wie stellt sich die gelernte Fachfrau Betreuung ihren Traummann vor? «Er muss auf jeden Fall ruhiger sein als ich. Ich brauche einen Mann, der nicht so laut ist wie ich», erklärt Ariel. Sie wünscht sich einen Partner, bei dem sie runterfahren kann, der mit beiden Beinen im Leben steht und der mit ihrem Temperament umgehen kann. Das Wichtigste: Ihr Zukünftiger muss kinderlieb sein. «Ileyna und mich gibt es ja nur als Gesamtpaket!»
Ihre kurze Zündschnur
Ariel gilt im Reality-TV nicht ohne Grund als tickende Zeitbombe: In Sendungen wie dem Dschungelcamp und «Couple Challenge» geriet sie mit den anderen Kandidaten aneinander. Wie man sie auf die Palme bringt? Die Liste ist lang: «Mit Lügen, mit Die-Stimme-gegen-mich-Erheben, mit Provokationen und noch vielem mehr.» Während sie privat Konflikte meidet, mag sie Streitereien vor laufender Kamera. «In den Sendungen ist es langweilig ohne», gibt sie zu. Die Baslerin betont aber, die Auseinandersetzungen nicht zu spielen. «Ich mache es einfach gern, wenn ich Leute nicht mag. Ich streite nicht mit Personen, die ich mag.»
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Ihre Hater
Dass sie polarisiert und aneckt, lässt Ariel völlig kalt. Für ihre Online-Kritiker hat sie nur ein müdes Lächeln übrig: «Sie sind sowieso hinter Fake-Accounts versteckt und verbittert. Die würden am liebsten mein Leben leben und wie ich sein.»