Das hält Sie in Schuss
Die kalte Jahreszeit macht uns zu schaffen. Hier ein paar Tipps, die helfen, auch im Winter in Schwung zu bleiben.
Ja, ja, es ist Winter, nicht die Jahreszeit, in der wir vor Unternehmungslust und Lebensfreude so richtig überquellen. Das heisst aber noch lange nicht, dass wir jetzt gleich schlapp machen sollten! Warum nicht versuchen, in den kalten Monaten genauso munter zu bleiben wie zum Beispiel im Mai oder im Juni? Diese Tricks helfen Ihnen dabei:
Dehnen und strecken. Fangen Sie am besten schon vor dem Aufstehen damit an. Recken und strecken Sie sich im Bett in alle Richtungen – das weckt die Lebensgeister und bringt Sie auf Trab für den Tag.
Kneipp-Güsse am Morgen. Vielleicht braucht das ein bisschen Überwindung. Aber kühle Kneipp-Güsse nach dem Aufstehen bringen den Kreislauf in Schwung und machen munter. Wer einen niedrigen Blutdruck hat, kann das gut gebrauchen. Sie können sich auch mit Wechselduschen in Fahrt bringen: kalt – warm – kalt. Aber bitte darauf achten, dass Sie mit «kalt» aufhören!
Leichtes Essen. Tiefe Temperaturen verführen zu schwerem Essen und grossen Portionen. Wach wird man davon aber nicht – im Gegenteil. Essen Sie jetzt auch mittags nicht zu viel Fleisch, Teigwaren und Süsses. Die Verdauung von tierischen und schwer verdaulichen Nahrungsmitteln braucht viel Energie und kann den Körper träge machen. Kohlehydrate lassen den Glukosespiegel im Blut ansteigen, und dies bremst vorübergehend die Produktion des Botenstoffes Orexin, was wiederum zu Müdigkeit führt. Ideal am Mittag sind leichte, wärmende Suppen.
Frische Luft. Wer Wintersport treibt, stärkt die Lungen und sorgt für eine bessere Durchblutung aller Organe. Fehlt dazu die Zeit oder die Gelegenheit, so tut aber auch ein flotter Spaziergang an der frischen Luft gut. Mit einer Viertelstunde pro Tag sind Sie dabei – Ihre Knochen freuen sich übrigens auch über die Portion Vitamin D, die sie dabei kassieren. Die beugt nämlich der Osteoporose vor. Und Ihre Abwehrkraft wird dabei auch gestärkt.
Bewegung für die Gelenke. Bewegung weckt nicht nur die Lebensgeister, sie hilft auch, die Gelenke geschmeidig zu erhalten. Ideal, um Gelenkschmerzen vorzubeugen, sind Qigong oder Yoga. Wer sich für einen Kurs anmeldet, sorgt gleichzeitig für eine gewisse Regelmässigkeit – trainiert man für sich allein, gewinnt der innere Schweinehund leichter die Überhand.
Gelegenheiten nutzen. Trainieren Sie beim Zähneputzen, beim Telefonieren oder wenn immer sich die Gelegenheit bietet ganz nebenbei das Gleichgewicht: Stehen Sie auf einem Bein! Noch wirkungsvoller wird es, wenn Sie dabei die Augen schliessen – dann haben Sie aber vielleicht etwas Mühe, sich auf ein Gespräch zu konzentrieren.
Melisse für den guten Schlaf. Wer morgens munter sein will, muss nachts schlafen können. Wenn es so lange dunkel ist, sollte das eigentlich kein Problem sein. Will sich der Schlaf aber trotzdem nicht einstellen, helfen Sie doch mit einem feinen Tee vor dem Zubettgehen nach. Melisse beruhigt, auch Baldrian, Hopfen und Passionsblume haben diese Wirkung.
Pfefferminze für einen freien Kopf. Plagen Sie Kopfschmerzen? Versuchen Sie es mit Pfefferminzöl: einfach sanft auf Schläfen und Stirn reiben. Oder zehn Tropfen in heisses Wasser geben und den Dampf einatmen.
Musik für die gute Laune. Mit einem Sound, der Ihnen gefällt, geht alles besser – vor allem Hausarbeit lässt sich damit mit viel mehr Elan erledigen. Der Grund: Unser Hirn schüttet dabei Glückshormone aus, und unsere Körperfunktionen werden durch die Musik rhythmisiert – das gibt Schwung. Noch besser wirkt das Ganze übrigens, wenn Sie nicht nur hinhören, sondern auch noch kräftig mitsingen. Sie sind schneller fertig mit allem – und dadurch erst recht gut aufgelegt!
Gute Gewohnheiten schaffen. Lassen Sie sich die Dinge, die Ihnen guttun, zur Gewohnheit werden. Die Munter-Dusche am Morgen, der tägliche Spaziergang – das alles kann Ihnen so sehr in Fleisch und Blut übergehen, dass Sie es mit der Zeit richtig brauchen und Ihr Körper danach verlangt. Das funktioniert aber nur, wenn Sie dranbleiben – wer nur nach Lust und Laune mal mitmacht, entwickelt keine guten Gewohnheiten.


Kommentare
Kommentar hinzufügen